4 unserer Taucher waren diesen Samtag mit beim DiveTrophy Halbfinale 2019 im Monte Mare in Rheinbach. Von insgesamt über 22.000 Teilnehmern sind damit wieder einmal unsere Taucher mit unter den TOP100.

Auch diesmal hatten wir über das gesamte Jahr verteilt immer wieder ein paar spezielle Trainingstermine im Schwimmbad mit Tauchlehrerunterstützung angeboten, um unsere Jungs und Mädels bestmöglich auf das Halbfinale vorzubereiten.

Alle hatten schon wochenlang auf das Halbfinale hingefiebert und endlich war es nun auch soweit. Diesmal stellten sich insgesamt 64 Kandidaten den Aufgabenblöcken "Tauchturm", "Apnoe", "Triathlon" und "Trockenraum".

Unsere 4 Teilnehmer mussten zunächst im Tauchturm ran. Immer gut, wenn der Tauchteil, der sich erfahrungsgemäß am längsten zieht, gleich zu Beginn drankommt. In diesem Jahr hatten sich die Veranstalter auch wieder einiges Neues ausgedacht. So musste man ohne Flossen (die aber "mitführen"!) einen festgelegten UW-Parcour durchschwimmen, sich dabei Bilder merken und "Müll" in Form von farbigen Bällen aufsammeln und diese abschließend neutral tariert in die richtigen "Mülltonnen" fallen lassen. Gerade das hat doch eigentlich allen große Probleme verursacht. Die Mülltonnen waren einfach zu klein und die Bälle nur kaum negativ, sodass man die "Flugbahn" nicht so richtig berechnen konnte. Danach mussten sie noch an der Skills-Station ein paar Diveskills auf ProfiNiveau zeigen. Hier zeigte sich gleich bei unseren Kandidaten die gute Vorbereitung, sodass alle gute Ergebnisse erzielten und Olli sogar die volle Punktzahl absahnen konnte.

Anschließend mussten sie in den Theorieraum zu einer schriftlichen Prüfung aus 30 Fragen, bei dem jede falsche Antwort mit 2 Minuspunkten bestraft wurde. Das gabs so auch noch nie und konnte am Ende die Ergebnisse nochmals bunt durcheinander würfeln. Zusätzlich mussten sie noch blind ein Tauchgerät auf Zeit zusammenbauen. Leider haben hier 3 unserer Kandidaten dummerweise die Mares-Konfiguration gezogen. Mit Scubapro wären sie sicherlich noch ein paar Sekunden schneller gewesen. Zu guter Letzt musste noch das Gewicht eines Müllsackes geschätzt werden.

Die Freediving-Übung war dann wieder altbekannt. Man musste eine Statik-Übung absolvieren, also einfach ruhig an der Wasseroberfläche liegend die Luft anhalten. Und dabei möglichst genau nach exakt 90 Sekunden wieder auftauchen. Da waren unsere Jungs mal so richtig stark und tauchten mit 92, 93 und 98 Sekunden auf. Respekt. Tolle Vorstellung.

Der "Triathlon" bestand dann aus einem Durchlauf über das auch bereits bekannte "Wibit", einem Durchgang in der Rutsche mit Bilder merken, Tarzan-Seilschwung mit anschließender Rettungsübung, Quietscheentchen werfen und einer Runde SUP-Board - alles auf Zeit. Hier waren die Ergebnisse bunt gemischt ;-)! Alles war dabei: Vom SUP Fallen, keine Bilder merken und keine Entchen treffen. Hat aber wenigstens richtig Spaß gemacht und war eigentlich auch nicht ganz so anstrengend wie in den letzten Jahren.

Letztlich waren alle Teile absolviert und das lange Warten auf die Siegerehrung begann. Da  wohl die Organisatoren nochmals an manchen Punkteschlüsseln oder Zeitgrenzen drehen mussten, ließen sie sich zum  Unmut aller damit gute 2 Stunden Zeit, bis endlich die endgültige Rangliste feststand.

Wir sind unblaublich stolz auf unsere 4 tapferen Halbfinalisten, die bei ihrer teilweise ersten Teilnahme auch schon Preise mit nach Hause nehmen durften. Dirk und Christian landeten auf den Plätzen 40 und 38, Tanja war leider diesmal noch nicht in den Punkterängen vertreten. Sie nahms aber sportlich und will sich im nächsten Jahr dann weiter vorarbeiten!

Absoluter Höhepunkt war natürlich, dass wir jetzt schon zum vierten Mal in Folge auch im DiveTrophy Finale in SomaBay in Ägypten vertreten sein werden. Unser Olli hat nach seiner Finalteilnahme im letzten Jahr auch dieses Mal wieder bei allen Disziplinen eine sensationelle Leistung gezeigt und das Halbfinale sogar GEWONNEN! Wir sind unglaublich stolz auf diese sagenhafte Leistung und wünschen ihm fürs Finale super viel Spaß und sind uns sicher, dass er auch hier gegen die anderen Kandidaten bestehen wird. Und wer weiß, vielleicht reichts ja dieses Jahr für einen der vorderen Plätze... Wir wünschen es ihm!!

Es war ein super lustiges Jahr mit euch allen und wir sind unglaublich stolz auf jeden Einzelnen von euch. Alle Trainingseinheiten und auch das Halbfinale waren für die mitgereisten Betreuer und Tauchlehrer super witzig und meega spannend. Und im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder mit am Start!